Ausgabe: Herbst 2005
ist keine Krankheit, sondern eine großartige Leistung unseres Körpers, sich aktiv gegen den Angriff meist fremder Erreger (Bakterien, Viren) zu wehren. Fieber kann jedoch auch bei nichtinfektiösen Krankheiten auftreten.
Mit der kalten Jahreszeit werden Erkältungen häufiger, weil Nässe und Kälte uns schwächen. Auch Schlafmangel und Stress erhöhen die Infektanfälligkeit.
Man spricht von Fieber, wenn die Körpertemperatur über 38°C ansteigt, Temperaturen über 41°C können gefährlich werden.
Leichtes Fieber - unter 38°C - muss nicht gleich behandelt werden, außer bei Kindern, die zu Fieberkrämpfen neigen oder bei alten, geschwächten Menschen.
Meist ist das Fieber am späten Nachmittag am höchsten. Ein Anstieg des Fiebers geht meist mit Frieren (Schüttelfrost) einher und das Abfallen des Fiebers kündigt sich durch Schwitzen an. Zum Fieber kommen häufig Kopfschmerzen und unangenehme Gliederschmerzen (“es tut einem alles weh”). Kleine Kinder bekommen besonders leicht Fieber, weil bei ihnen die Wärmeregulation noch nicht vollständig ausgebildet ist.
Was Sie tun können:
• Bettruhe und Schonung.
• Viel trinken, da sonst der Flüssigkeits
verlust das Fieber noch mehr in die
Höhe treibt. Dies ist bei kleinen Kin
dern und älteren Menschen besonders
wichtig, da diese sehr leicht
“austrocknen”.
• Kinder nicht zu warm einpacken,
damit es keinen Wärmestau gibt.
• Wenn Sie Medikamente nehmen
wollen, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder kommen Sie zu uns!
© MarienApotheke, Mag. pharm. Monika ALVARADO-DUPUY KG, Rückertgasse 26, 1160 Wien