Gesundheitspost

Ausgabe: Frühjahr/Sommer 2009

Fit in den Sommer - Schüßler Salze & Entschlackung

Im Winter fehlt es uns meist an ausreichender Bewegung, frischem Obst und Gemüse. Der Organismus hat, um der Kälte vorzubeugen eine Fettschicht angelegt. Was tun? Mehr Bewegung, bewusster essen, ein für den Organismus günstiges, basisches Milieu, natürlich mit ...

Schüßler Salzen!

Den Grundstein für ihren Siegeszug legte der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler 1874 mit der Veröffentlichung seiner Arbeit über die Schüßler Salze, die er als eine "abgekürzte Therapie" bezeichnete.

Bereits im Jahre 1855 kam der im norddeutschen Ammerland geborene W. H. Schüßler, geprägt von den damaligen Erkenntnissen auf dem Gebiet der Zellularbiologie und Biochemie zu dem Schluss, dass Krankheiten ein Ausdruck von Mangel sein müssten. Diesen Mangel galt es, auf der Ebene der kleinsten Einheit, im Bereich der Körperzelle zu beheben. Schüßler vermutete, dass jene 12 Salze, welche er immer wieder im menschlichen Gewebe fand, lebensnotwendige Funktionsmittel sind und es daher möglich ist, damit krankhafte Störungen zu lindern oder sogar zu heilen.

Der Kreis schließt sich: Damals stand Schüßler wegen seiner Erkenntnisse lange Zeit im Kreuzfeuer von kritischen Auseinandersetzungen und Anfeindungen von Seiten seiner Kollegen. Heute stellt die Anwendung der Schüßler Salze einen festen Bestandteil der fortschrittlichen komplementären Medizin dar. Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind Salze, die für die Aufgaben der verschiedenen Zellen im menschlichen Körper von allergrößter Bedeutung sind. Wichtig sind dabei ganz bestimmte Mineralstoffverbindungen, sowie deren spezielle Zubereitung. Wenn es dem menschlichen Körper aufgrund des Mineralstoffmangels nicht mehr möglich ist, sich ausreichend zu organisieren, kann durch Schüßler Salze Abhilfe geschaffen werden. Sie sind in homöopathischen Potenzen im Handel und werden daher auch nicht hoch dosiert in den Körper aufgenommen. Zudem besitzen sie einen regulierenden Effekt, d.h. es werden weder der Magen noch die Bauchspeicheldrüse oder der Darm belastet sondern sie werden in ihren Tätigkeiten unterstützt.

Was bedeutet günstiges basisches Milieu?

Bei einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt des Körpers, das durch verschiedene anhaltende Fehler in der Ernährungs- und Lebensweise entstehen kann, spricht man von einer "Übersäuerung" des Körpers. Probieren Sie auch eine Kombination folgender Schüßler-Salze zur Entschlackung, die nebenbei auch das Abnehmen sehr gut unterstützen:

Kalium chloratum - Nr. 4: dieser Mineralstoff unterstützt viele Drüsen in ihrer Tätigkeit für die Entgiftung.

Kalium phosphoricum - Nr. 5: kann dem Körper Energie zuführen, den Abbau von Stoffwechselschlacken beschleunigen, das Wohlbefinden steigern und Ermüdungszustände verbessern.

Kalium sulfuricum - Nr. 6: dieses Salz hilft alte Verunreinigungen, Schadstoffe und Krankheitsstoffe aus den Zellen herauszuholen.

Natrium chloratum - Nr. 8: zur Regulation des Flüssigkeitshaushaltes, Schlacken werden über die Niere ausgeschieden.

Natrium phosphoricum - Nr. 9: ein sehr wichtiger Mineralstoff für die Fettstoffregulierung und den Säureabbau. Er unterstützt die Umwandlung von Harnsäure zu Harnstoff, der dann über die Niere ausgeschieden werden kann.

Natrium sulfuricum - Nr. 10: Dieses Salz dient quasi als Scheibtruhe, mit der die Schlacken aus dem Körper transportiert werden.

Silicea - Nr. 11: löst unter anderem störende Harnsäure-Ablagerungen in kristalliner Form auf.

Calcium Sulfuricum - Nr. 12: dieses Salz fördert die Durchlässigkeit des Gewebes.

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