
Ausgabe: Herbst 2008
Orthomolekulare Medizin – Was ist das?
Der Begriff orthomolekular leitet sich ab von ortho = gut, richtig; molekül = kleinster Baustein und bedeutet im übertragenen
Sinne soviel wie die „richtigen Nährstoffe“. In der orthomolekularen Medizin werden keine körperfremden Arzneimittel, sondern
lebensnotwendige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren als Wirkstoffe eingesetzt.
ür eine optimale Gesundheit benötigt der Mensch die Zufuhr der „richtigen Nährstoffe“ in den Konzentrationen, die auch normalerweise
in den Körperzellen vorhanden sind und Voraussetzung für eine intakte Zellfunktion und optimale Leistungsfähigkeit des
Organismus sind.
Ziele:
- Krankheitsvorbeugung durch frühzeitige und langfristige Anwendung
- Verbesserung des individuellen Gesundheitsstatus durch Beseitigung der Ursachen und nicht nur symptomatische Behandlung
- Optimierung der medikamentösen Therapie
- Erhalt der Vitalität und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter (Anti-aging)
Es ist wichtig zu wissen, dass
- die orthomolekulare Medizin kein Allheilmittel und keine Alternative zur Schulmedizin ist und
- kein Mikronährstoff allein wirkt. Aus diesem Grund werden sowohl Kombinationen von Mikronährstoffen als auch
Einzelsubstanzen angewandt.
- ein Mikronährstoff nicht nur eine Wirkung hat. Er setzt einerseits Prozesse in Gang (zum Beispiel als Vorstufe
von Vitaminen) und andrerseits hält er Vorgänge im Körper aufrecht (zum Beispiel im Immunsystem).
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© MarienApotheke, Mag. pharm. Monika ALVARADO-DUPUY KG,
Rückertgasse 26,
1160 Wien