Gesundheitspost

Ausgabe: Frühjahr/Sommer 2008

Ottakringer Berufe vor 100 Jahren

Mit diesem Beitrag entführen wir Sie neuerlich in die Zeit der Gründung der Marien-Apotheke. Als die Marienapotheke vor 100 Jahren gegründet wurde, war der Wandel Ottakrings vom Weinhauerdorf zum gewerblich-industriellen Zentrum schon sehr weit fortgeschritten.

Die Arbeitswelt von damals unterschied sich aber deutlich von unserer heutigen. So begegnen wir Berufen und Produkten, die heute selten geworden oder ausgestorben sind. Manches hatte auch einen anderen Namen als heute. Zu diesem Thema können Sie nun einige Quizfragen lösen. Die Auflösung finden Sie auf der Website der Marienapotheke unter www.marienapotheke1160.at, oder Sie fragen in der Marienapotheke nach den Antworten.

Und jetzt geht’s los:

Am Anfang jedes menschlichen Lebens steht die Geburt. Vor 100 Jahren war es noch nicht üblich, bei einer Geburt ein Krankenhaus aufzusuchen. Die meisten Geburten erfolgten zu Hause mit der Hilfe einer Hebamme.

Jetzt haben wir aber schon sehr viel verraten. Die Beantwortung der Quizfragen 1 und 2 dürfte daher
ziemlich leicht sein:

Frage 1: Wie viele selbständige Hebammen gab es vor 100 Jahren in Ottakring?

a) 18, b) 35, c) 61, d) 97 oder e) 113 ?


Frage 2: wie viele freiberufliche Hebammen gibt es heute in Ottakring?

a) 2, b) 4, c) 6 oder d) 19?


Wenn unser Baby dann Hunger hatte und nicht gestillt werden konnte, wer hilft uns in diesem Falle?
Richtig: ein Dutt!

Frage 3: Aber was ist ein Dutt???

a) ein Schlecker, b) ein Kaugummi, c) ein Schnuller, d) ein Sauger für ein Fläschen?

Und nach der Schule stellte sich die Frage der Berufswahl für den jungen Erdenbürger.

Daran schließt sich auch schon die nächste Frage an.

Frage 4: Welchem Gewerbe (nach den Gastwirten) gehörten in jener Zeit die meisten Betriebe in Ottakring an?

Das häufigste Gewerbe in Ottakring um 1900 (nach den Gastwirten) waren
a) die Tischler, b) die Glaser, c) die Ziseleure, d) die Drechsler, vor allem die Perlmuttdrechsler


Das gesuchte Gewerbe produzierte über Jahrzehnte so viel an „Mist“, dass der Unterbau einiger Straßen in Ottakring aus seinen Hinterlassenschaften angelegt wurde. Bei Bauarbeiten treten diese noch heute zu Tage.

Weiter – mit dem Rätsel raten – geht es in der nächsten Ausgabe unserer Gesundheitspost!

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© MarienApotheke, Mag. pharm. Monika ALVARADO-DUPUY KG, Rückertgasse 26, 1160 Wien